„Vertrauen ist gut, Kontrolle besser!“
So meinte Lenin und dieser, mich irritierende Gedanke kommt mir derzeit in den Sinn, wenn ich die Diskussionen verfolge um die Handy-Abhör-Affäre von Angela Merkel. Interessant und auffallend ist, dass unsere Bundeskanzlerin jetzt doch ihren Unmut zeigt, nachdem sie nun selbst das Objekt der Überwachung wurde. Als vor Monaten die Nachricht durch den Medienwald sickerte, dass wir Bürger gläsern sind und Datenschutz im Grunde ein großer Witz ist, da war die Aufregung darüber eher verhalten.
Alles ändert sich, ist im Wandel – durch die neuen Technologien, die neuen energetischen Herausforderungen…. Und wir fragen uns: Welche Werte zählen heute? Mutieren wir Menschen immer mehr zum unmündigen Bürger, der gepampert wird? Langsam, stetig und fast unmerklich?

 

Es macht mich betroffen.
Sind wir so hilflos, so ausgeliefert? 
Gibt es in dieser Welt Platz und Raum für Vertrauen?
Vertrauen wir uns?
Und – trauen wir uns, anderen zu vertrauen? 
Haben wir Selbstvertrauen?
Oder Gottvertrauen? 
Oder Vertrauen in das Leben?
„Vertrauen heißt,
seine Ängste nicht mehr zu fürchten“ –
so brachte es der Österreicher Ernst Ferstl auf den Punkt.
Brauchen die Menschen deshalb Kontrolle,  weil die Ängste so groß sind und Vertrauen fehlt? Dann wäre das noch so ein Hamsterrad, in dem wir uns befinden.
Mögen wir uns Muse und Zeit nehmen für eine unserer größten Lebensaufgaben:
Unsere Ängste nicht mehr zu fürchten. Dann schaffen wir Raum für Vertrauen zu uns und zu anderen.
Mögen wir mit offenen Augen durchs Leben gehen und das ansprechen, was es für uns anzusprechen gilt, mit viel Mut, viel Liebe und im Vertrauen darauf, dass das, was geschehen soll, geschieht.
Mit den besten Wünschen für eine vertrauens- und liebevolle Woche. Namasté.