D E N A R A

L i c h t b l i t z e

Schlagwort: Heilung

„Die Haut ist der Spiegel der Seele …“

„… und unsere Seele und unsere Haut profitieren gerade sehr mit diesem Honigaufguss!“ So leitete ein junger Mann gestern in der Sauna der Albtherme Waldbronn, unweit von Karlsruhe, einen Aufguss ein, den er auch wunderbar zelebrierte. Ich war sehr berührt und wieder mal sehr dankbar. Der Umbau der Therme ist gelungen – und sowohl das warme Thermalwasser wie auch die schön gestalteten Saunen, für Männer und Frauen getrennt und 4 Saunen im gemischten Bereich, sind für mich in dieser kalten Jahreszeit wahrlich ein Segen. Die Kälte, die uns nach dem wunderschönen INDIAN SUMMER überfallen hat, bekommt mir überhaupt nicht. Schon seit einiger Zeit bin ich nur noch am Husten – hört sich oft sehr bedrohlich an.  Ich musste einige Termine canceln, fühlte mich wohler zu Hause im warmen Bett – tolle Lektüre (ich werde berichten!).

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Ein Freund meinte, dass mein Immunsystem vielleicht deshalb  so angegriffen ist, weil ich bald eine längere Reise starte? Ein anderer ist sicher, dass der Husten spätestens weg ist, wenn ich im Flieger sitze. Wahrscheinlich stimmt beides! Auf jeden Fall sehe ich nicht nur in der Haut, sondern auch in diesem Husten einen Spiegel meiner Seele. Vielleicht brauche ich „die Krankheit“, um zu Hause zu bleiben, Zeit zu haben, mich innerlich zu verabschieden? Und so belle ich mir wohl auch ein bisschen meine Sorge um die zurück Bleibenden aus der Seele. Die Sauna hat mir jedenfalls sehr gut getan – und vielleicht auch für euch als Tipp, wenn’s in den nächsten Wochen und Monaten zu kalt, zu feucht oder alles zu viel wird. „Wohl bekomm’s“!

 

„Der Zauber unserer Gefühlswelt“

Mit diesem Thema lockte mich Dr. Ulrich Warnke, Biologe und Physiker – heute bezeichnet er sich als Quantenphilosoph – nach Zürich. Und so packte ich mein Radl in den Flixbus, buchte in der Jugendherberge ein Zimmer und erlebte 4 fantastische Tage in der schönen Schweiz. Der Wettergott war hold, auch wenn ich ab und zu dankbar um mein Regencape war. Am ersten Tag entzückte mich der Zürichsee und die nächsten die Kunst im Fraumünster mit wunderschönen Glasfenstern von Chagall und Giacometti sowie  die gerade zu Ende gehende Biennale. Ein hölzernes Pavillon schwamm zu diesem Anlass auf dem See.

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Der Workshop gestern war dann schon noch ein Highlight – vielleicht kann ich sogar sagen, ein Highlight in meinem Leben? Vielleicht deshalb, weil mir „wissenschaftlich“ oder von einem Wissenschaftler bestätigt wurde, dass ich richtig „ticke“? Oder weil ich trotz Quanten, Quarks, Higgs und Spins irgendwie alles verstanden habe? Aber sicher auch, weil ich große Dankbarkeit und Hoffnung spüre, wenn derartige Erkenntnisse immer mehr Einzug bei den Menschen hält.

Warnke stellte uns ein neues Weltbild vor und ermutigte uns, neue Schritte und Sichtweisen, die die Quantenphysik schon seit dem letzten Jahrhundert ermöglicht, zuzulassen. Quintessenz seiner These ist, dass wir alle Schöpfer unseres Lebens sind. Wir erschaffen das Leben mit unserem Bewusstsein und Unterbewusstsein – wobei wir immer vergessen, dass 95%  des Geschehens um uns unser so viel klügeres Unterbewusstsein wahrnimmt, das von keinem Wissenschaftler bisher je in seiner Fülle und dem Meer aller Möglichkeiten erforscht wurde. Das Unterbewusstsein entsteht durch alle gedachten Gedanken und Gefühle. Und da die Wissenschaft mit Gefühlen nichts anzufangen weiß, wurde dieser Bereich einfach aus unserer westlichen Welt eliminiert oder als Störung betrachtet. Doch Gedanken und Gefühle geben dem Leben Sinn und Bedeutung. Gedanken und Gefühle sind genau das, was uns Menschen ausmacht und verbindet. Er nennt die postmaterielle Wissenschaft die Versöhnung der Wissenschaft mit dem Geist.  Für ihn ist klar, dass der Geist höher liegt als die Materie, er auch schon vorher existierte und dass es eine übergeordnete, gewaltige Intelligenz gibt, wie auch immer man diese nennen mag. Jeder von uns erschafft Realität durch die Schaffung von Sinn und Bedeutung. „Was ich glaube, das verwirkliche ich“, ist sein Postulat, und jeder braucht eine Motivation – ein Wille, der aus dem Unterbewusstsein kommt – um sich selbst zu heilen oder auch um heilend und friedensstiftend in dieser Welt zu wirken. Das Hauptproblem in der Umsetzung sei im Grunde die Begrenzung (in letzter Konsequenz der Tod), der sich ein Mensch in seinem Dasein ausgesetzt fühlt. Aber es geht nichts verloren nach dem Energieerhaltungssatz: der Geist war schon immer und wird auch immer sein. Viele nennen diesen Geist  „Glauben“. Wissenschaftlich sei belegt, dass Menschen, die glauben, einfacher durchs Leben gehen. Doch wenn wir Zugang zu unserer Intuition und zu unserer Interwelt finden – den Geist also in unser Leben zurück holen –  dann erfahren wir ein Körperwissen, das weit über einen indoktrinierten Glauben hinaus geht und das uns zu ganz neuen Prioritäten im Leben führt. Das kann ich für mich genauso bestätigen.

Jacqueline, eine Frau neben mir – es waren übrigens mindestens genauso viele Männer wie Frauen anwesend – meinte, wenn sie nicht Warnkes Buch „Gehirn-Magie“ gelesen hätte, dann säße sie heute im Rollstuhl. Es gibt von ihm mehrere Bücher, auch Vorträge im Internet.  Das Buch „Die Öffnung des Dritten Auges“ ist in Planung und wenn wir Menschen zu unserer Zirbeldrüse und zur Interwelt einen Zugang finden und Transformation zulassen, dann gibt es – davon bin ich heute mehr denn je überzeugt – Hoffnung für jeden einzelnen, der resigniert und deprimiert im stillen Kämmerlein unglücklich vor sich hin grübelt,  Hoffnung auch für die vielen  körperlich und seelisch Erkrankten und vor allem auch Hoffnung für Mutter Erde.

In diesem Sinne fühle ich mich gerade sehr hoffnungsvoll und freue mich, diese Gedanken mit in die Welt tragen zu dürfen. Mit einem herzlichen Namasté und Aloha, eure Denara

Jupiter trifft Venus …

Als ich am 17. Juni den Karlsruher Stadtgeburtstag zu später Stunde auf dem Turmberg in besonderer Weise zelebrieren wollte, fielen mir die beiden leuchtenden Sterne am Himmel auf. Und gerade jetzt im Moment stehen sie ganz nah beieinander: Jupiter und Venus. Auf der neuen Turmbergterrasse – meine Begeisterung über dieses Durlacher Geburtstagspräsent an die „Tochter“ Karlsruhe hält sich in Grenzen – auch viele andere kostspielige Gaben lösen eher Irritation denn Freude in mir aus – also auf dieser für viele Millionen Euro umgebauten Turmbergterrasse war dieses ganz besondere, wunderbare Himmelsspektakel sehr deutlich zu sehen. Die beiden hellsten Sterne am Himmel erinnern an den Stern von Bethlehem – so ähnlich mag es damals vielleicht ausgesehen haben? Ein erhabenes Gefühl, das der glutrote Himmel uns heute schenkte. Sooo schön – eine lange Zeit waren alle Gedanken weg, nur Mond und Sterne und ich – trotz der vielen Menschen, die sich auf dem Turmberg tummelten.

Jupiter_Venus

Jupiter ist der Planet der Erkenntnis und der Weisheit, der größte Planet unseres Sonnensystems, zwölfmal größer als  die Erde und es dauert zwölf Jahre bis er durch den Tierkreis gewandert ist. Mit Venus, dem drittkleinsten Planeten, zeigt sich die Liebe und die Schönheit. So gehen Weisheit und Liebe aufeinander zu und werden eins. Ein eindrückliches Symbol wie dadurch eine große Kraft entsteht. Was ich verstehe, kann ich lieben und ich kann in Verbindung bleiben und lieben, wenn ich verstehe.

Das letzte Wochenende mit einem Seminar über gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg setzte diesem Wonnemonat noch ein ganz besonderes I-Tüpfelchen auf das i!

Giraffen

Wir wurden eingeführt in die Giraffensprache. Hören wir mit Wolfsohren oder mit Giraffenohren? Sind die Ohren nach außen oder nach innen gerichtet, d. h. sind wir in der Angriffs- oder Verteidigungshaltung? Wenn wir es schaffen, mit Giraffenohren zu hören, dann kommen wir immer mehr in Verbindung mit uns und mit dem Anderen. Wir erkennen unsere Bedürfnisse, denn die große Signallampe in uns blinkt rot und die Sirene läutet in den höchsten Tönen, wenn wir in Wut, Zorn, Ärger oder Trauer geraten. Wie? Warum? Weil diese Gefühle uns sagen: „Achtung, Achtung! Bedürfnis in höchster Not!“ Dann gilt es innezuhalten – warum reagiere ich so? Was sind Fakten, was Bewertungen? Wie kann ich „gewaltfrei“, d. h. ohne einen anderen vor den Kopf zu stoßen, meine Wünsche und Bedürfnisse vermitteln und vor allem auch die des Anderen erkennen?

Immer mal wieder blinkt bei mir die Ampel auf. Auch im Juni, dem Monat, der eigentlich nur zum Feiern gedacht war! Aber es gehört wohl zum Leben: selbst beim Feiern dürfen wir lernen!

Den Monat Juli stelle ich unter das Motto „Innehalten“. Ich bleibe einfach mal vor diesen Ampeln stehen und schau mal, was gelebt werden will. Vielleicht macht ihr mit?

Jenseits von Richtig und Falsch ist ein Feld. Dort werden wir uns begegnen.

 

 

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