D E N A R A

L i c h t b l i t z e

Schlagwort: Philosophie

Im Auf und Ab des Lebens

eilen wir eilig

vergebens erscheint’s

mag das es gewesen

kann nervig und stressig, mutig und blutig

die Frage uns plagen

versagen und scheitern

schlaflose Nächte

verweigern

ein Weiterrennen im Alltagsgetriebe

auf Gleisen ins Leere

und plötzlich – ERWACHEN

die Klarheit, dass alles darf sein

denn alles ist Liebe

das göttliche Wesen tief drinnen

erkennt seinen Plan

das Leben fängt an

ganz anders zu klingen

Saiten des Körpers umzustimmen

andere Texte und Melodien zu singen

Mauern einreißen

aufräumen im Keller

den Dämon anschauen

der so gewütet oder behütet

uns auf Schienen setzte

hetzte und trieb

bis nur ein Häufchen von uns

übrig blieb

nun haben wir Raum

uns umzuschau’n

Gottvertrauen

was ist – darf sein

WIR SIND NIE ALLEIN

Test

Gedicht und Foto: Denara Mars

„The two most important days in your life are the day you are born, and the day you find out why“

Der Spruch von Mark Twain ist mir heute – zur Sommersonnwende – begegnet und für mich gerade sehr passend. Vielleicht auch, weil sich einer der wichtigsten Tage meines Lebens gerade mal jährt.

„Es gibt zwei wichtigste Tage in Deinem Leben – der Tag, an dem Du geboren wirst und der Tag, wenn Du herausfindest warum!“

Wann genau der Tag war, dass ich weiß, warum ich lebe – das weiß ich nicht mehr so genau. Es war irgendwann im Jahr 2012. Seither spüre ich Dankbarkeit und Freude über jeden Tag, den ich mit all meinen Sinnen lebe und diese wunderbare Welt sehen, riechen und tief in mir spüren kann. Ja, um das zu erleben – darum lebe ich!

Die letzten drei Wochen habe ich die große Bannbreite aller Gefühle des Lebens erlebt – in einem Wohnmobil, zu zweit auf engstem Raum! Mit einem 7m langen „Schlachtschiff“, dahinter noch unsere 2 Fahrräder – und so dann auf kleinen Gebirgsstraßen oder durch schnuckelige Städtchen gefahren, um an neun der herrlichsten Stellen in der Schweiz, Italien und in Frankreich Station zu machen. Geplant war eine völlig andere Route – aber das Wetter und der Benzinmangel in Frankreich hat uns auf ganz eigene und neue Wege geführt.  Eigentlich dachte ich, ich hätte die Wechseljahre schon hinter mir und Hitzewallungen seien passé. Da wurde ich eines besseren belehrt … mir wurde ganz schön heiß, wenn’s brenzlig wurde – und das wurde es einige Male.

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In dem großen Camping-Heim konnte ich die Fülle leben, die mir gefällt, die mich allerdings oft auch stresst! Wer mich kennt, der weiß, was alles mitgenommen wird, wenn ich auf Reisen gehe – krebsmäßig habe ich es geschafft, mich rundum wohl zu fühlen. Na ja, mit Ausnahme des Bettes: das war einfach zu schmal und die Matratze zu weich. Auf mein Bett habe ich mich auf dem Heimweg am meisten gefreut. Aber ich hätte auch noch weiter fahren können. Abfahrt und Heimkehr waren gefühlsmäßig wie ein kleiner Umzug. So viel Arbeit, auch unterwegs gibt’s immer was zu tun … Jetzt bin ich zu Hause und kann mich wieder erholen vom Reisen!

Es gäbe so viel zu berichten über die pittoresken Mittelalterstädtchen mit den prächtigsten Kirchen in Italien, über die unglaublichen Wolken oder das so blaue Meer an der Côte Bleue in Frankreich, über die Berge in der Abendsonne und tolle Campingplätze, über die Freundlichkeit der Menschen, uns „Ausländern“ gegenüber und dass der Nationalstolz der Franzosen sich in keinster Weise im Fußball zeigt. Es gibt kein Auto mit wehenden Frankreichfahnen oder Public Viewing – am Meer und in der Provence werden Prioritäten anders gesetzt.

In den nächsten Tagen gibt’s ein Bild von jeder Station – ich bin noch am Sortieren. Schön, dass uns die Sonne gefolgt ist und sich jetzt hoffentlich auch hier der Sommer in seiner ganzen Fülle zeigt.  Ciao et à bientôt …

WARUM ?

„Warum werden täglich viele Tonnen von Lebensmitteln vernichtet, um den Preis zu halten, während täglich Zehntausende von Menschen, insbesondere Kinder, an Hunger sterben? Wer ist dafür verantwortlich und warum wird das zugelassen?

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Warum wird die Umwelt ausgebeutet und zunehmend zerstört?

Warum werden weltweit Waffen produziert, obwohl die große Mehrheit der Menschen keinen Krieg will? Warum kommt es trotzdem zu Kriegen?

Warum wird eine abhängig machende Technologie und Medizin vorangetrieben, während alle echten Alternativen benachteiligt (z.B. bei Krebs), verheimlicht, unterdrückt und bekämpft werden?

Warum wird ein Finanzsystem, das mit künstlicher Geldschöpfung und ausbeuterischer Zinswirtschaft arbeitet und alle Nationen der Welt in die Verschuldung getrieben hat, mit allen Mitteln aufrecht erhalten?

Warum werden nachweislich gesunde bzw. nicht schädliche Nahrungsergänzungsmittel, Kräuter, natürliche Heilmittel durch neue Gesetze und Verbote unterdrückt und zunehmend aus dem Verkehr gezogen oder dem Pharma-Monopol unterstellt?

Warum werden Menschen weiterhin zum Fleischkonsum angehalten, obwohl längst bewiesen ist, dass der Mensch problemlos ohne Fleisch leben kann und dass die Fleischproduktion in Bezug auf Gesundheit, Weltwirtschaft und Nahrungsmittelverteilung große Nachteile mit sich bringt, ganz zu schweigen von den Fragen der Ethik?

Warum werden Menschen durch die Massenmedien mit nutzlosen Informationen bombadiert, obwohl zwischenzeitlich längst erwiesen ist, dass die Menschen dadurch nicht glücklicher und auch nicht weiser werden?

Warum werden immer extremere Formen der Wissenschaft (Genmanipulation, Nuklear-, Mikro- und Nanotechnologie) und der Wirtschaft gefördert, während alternative Technologien, Forschungen und Weltbilder ignoriert oder unterdrückt werden?“

J A – W A R U M ???

Wer sich mit solchen Fragen beschäftigt – ein Auszug aus dem Buch von Armin Risi „Machtwechsel auf der Erde“ – der fühlt sich hilflos – und man kommt leicht ins Klagen oder Jammern. Vor allem ins Bewerten.

In meinem letzten Blog habe ich über meinen Selbstversuch berichtet: 21 Tage ohne Jammern, Klagen und Bewerten. Es waren interessante 21 Tage, an denen ich mich intensiv beobachtete. Urteilen und Bewerten geschieht ganz automatisch in unserem Gehirn, wenn man nach Antworten auf solche Warum-Fragen sucht.

Es ist nicht nun mal nicht zu leugnen – es gibt in der materiellen Welt Gutes und Schlechtes! Gut und Böse! „Die materielle Welt ist ja gerade der Ort, wo Gott auch die Existenz des Bösen, d. h. die Gottabgewandtheit als Alternative ermöglicht.“ (Armin Risi)

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Jeder Mensch hat die Möglichkeit, sich zu entscheiden. Jeder kann die Prioritäten seines Lebens selbst setzen. Jeden Tag, jede Minute können wir entscheiden, wie wir unser Leben gestalten wollen. Wir sind viel freier als wir denken, hängen aber am Tropf der Gesellschaft, die uns mit materiellen Bedürfnissen in Abhängigkeit hält. Zwanghafte Muster, Ängste und psychische Belastungen haben aber nur Macht über uns, wenn wir uns dieser „Programme“ nicht bewusst sind. Wie wäre es, wenn wir einfach (!! Es ist nicht einfach, gewohnte Muster zu verlassen !!) die „Frequenz“ wechseln: Die Vorstellung des Problems in unserem Kopf beiseite legen, das Denken nicht so wichtig nehmen – am besten abschalten –  und versuchen, Distanz oder mindestens Neutralität zu gewinnen. Irgendwann, so Gott will, kann man sich getrennt vom Problem sehen und kann es dann objektiver betrachten. „Es ist, wie es ist, sagt die Liebe.“ Eine höhere (göttliche) Sichtweise ermöglicht uns, mentale Blockaden und emotionale Wunden zu heilen. Noch wirkungsvoller ist es, wenn wir mit unseren Problemen nicht alleine bleiben. „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“ (Mt. 18/20)  In einer  Atmosphäre von Liebe und Harmonie sind wir mit der Quelle von Heilung und Schutz verbunden.

Hands_von_Gott

Um nun wieder zurück zu kommen auf die vielen Fragen … Es gibt darauf keine Antworten. Die dunklen Mächte sind Teil der materiellen Dualität und lassen sich nicht beseitigen. Das „Machtspiel“ in der materiellen Welt ist endlos. Wir können das Spiel nur für uns beenden.

Die Frage lautet deshalb nicht: „Wie können wir das Negative vernichten?“, sondern „Wie soll ich mit dem Negativen umgehen? Wie kann ich es für mich überwinden?“

Während wir das Verwerfliche klar erkennen und von uns weisen, verzeihen wir demjenigen, der sich dazu hinreißen ließ. Dies heißt in keiner Weise, dass wir das Negative gut heißen oder ignorieren – es bedeutet einfach, dass wir das Negative loslassen und uns im Verzeihen üben.

Verzeihen ist die Aufgabe der Opfer – Wiedergutmachen die des Täters

Mögen wir mit liebevoller Versöhnungsarbeit viel Licht in uns und in die Welt bringen. Alles Liebe, eure Denara

 

Wenn Du nichts Nettes zu sagen hast, dann sage lieber nichts!

Angeregt durch dieses Buch

Einwandfrei_Buch

bin ich die nächsten Monate mit einem neuen, interessanten  Projekt „A Complaint Free World“ beschäftigt. Das Buch habe ich gelesen, das lila Armband trage ich zur Erinnerung und nun bin ich gespannt, wie lange ich brauche, um 21 Tage „durchzuhalten“.

Das Buch verspricht ein glückliches Leben. Wer will das nicht? Der Autor ist überzeugt, dass jeder Mensch glücklich leben kann, wenn er aufhört zu jammern, zu klagen und – das finde ich ganz besonders schwierig (auch zu akzeptieren) – zu bewerten.

Schon seit einigen Jahren bin ich von dem Resonanzprinzip überzeugt, das uns allen mit dem Sprichwort: „Wie man in den Wald hinein schreit, so kommt es heraus!“ schon seit frühester Kindheit vertraut ist. Seit ich ganz bewusst danach lebe, hat sich mein Leben sehr verändert. Jeden Morgen wache ich auf voller Dankbarkeit und ich freue mich auf den Tag. Alles, was in  meinem Leben geschehen ist, war gut für mich. Alles, was geschieht, ist wichtig für mich. Jeder Mensch, dem ich begegne, ist mein Lehrer oder meine Lehrerin. Manchmal jedoch spielen mir meine Gedanken noch Streiche – da merke ich, ich brauche Auszeiten der Stille, um mich wieder „einzunorden“. Ich muss mir dann wieder klar werden, dass ich nur mich und meine kleine Welt verändern kann, sonst nichts und niemanden.

 Im Grunde geht es in dem Buch um nichts anderes. Will Bowen bringt Beispiele aus seinem Leben oder aus den vielen Zuschriften der inzwischen über 6 Millionen Menschen aus 80 Ländern, die sich diesem „Experiment“ gestellt haben.

Um sich immer daran zu erinnern, wurde dem Buch ein lila Armband beigefügt.

Lila_Band

Jedes Mal, wenn ich jammere, mich beklage (zum Beispiel bei meinem Partner, weil er sich nicht so verhält wie ich es mir vorstelle oder bei Freunden, die über ihr schweres Leben jammern) oder andere Menschen bewerte oder verurteile (egal wen,  z. B. meinen ehemaligen Chef oder AfD-Wähler!), dann wechsle ich das Bändchen auf die andere Hand. Wer das 21 Tage an einem Handgelenk – also ohne auch nur einmal zu wechseln – geschafft hat, soll sich und seine Gedankenwelt „umprogrammiert“ haben.

Es ist ein Wegschauen vom „sogenannten“ Schlechten oder Leid verursachendem, das in unseren Gedanken existiert oder das sich im Körper manifestiert hat. Ein Hinschauen zum halbvollen, nicht halbleeren Glas. Wir sollen nicht in eine Starre verfallen, aber vielleicht mehr in die Stille kommen und erst überlegen, bevor wir sprechen. Lange schon ist mir klar, dass ich nie auf die Straße gehen würde, um gegen Etwas zu demonstrieren. Der Mind versteht kein NEIN und kein GEGEN. So geben wir dem Energie, was wir nicht wollen: Atomkraft, Pegida… Dennoch merke ich, dass andere Menschen andere Vorstellungen haben – und dann komme ich ins Bewerten. Meine, ich wüsste, wie es besser oder gar richtig ist. Aber im Grunde weiß ich nur, was für mich besser ist. Ich habe das Gefühl, dass dieses Experiment für mich gut ist. Vielleicht für Dich auch?

Ein kleiner Auszug aus dem Buch:

“ ‚Aber alle großen Dinge in unserem Land begannen damit, dass sich Leute beschwert haben …, denken Sie nur mal an Martin Luther King und all die anderen großen Männer und Frauen, die die Welt verändert haben!‘ …

Der erste Schritt in Richtung Fortschritt ist Unzufriedenheit. Aber wenn wir in dieser Unzufriedenheit verharren, gelangen wir nie zu freundlichen Aussichten. Wir müssen unsere Konzentration auf das gerichtet halten, was sich unserem Wunsch gemäß ereignen soll, keinesfalls auf das, was nicht passieren soll. Bedeutende Männer und Frauen ließen sich von ihrer Unzufriedenheit zu großen Visionen anstacheln. Und die Leidenschaft, mit der sie sich für diese Visionen einsetzten, inspirierte andere dazu, ihnen zu folgen. Ihre unermüdliche Konzentration auf eine strahlende Zukunft ließ den kollektiven Herzschlag schneller schlagen.

Als Martin Luther King am 28. August 1963 auf den Stufen des Lincoln Memorial stand, sagte er nicht: „Es ist schrecklich, wie man uns behandelt!“ Nein. Er sprach die Worte, die eine Saite in der Seele der Menschen zum Klingen brachten. Er konzentrierte sich nicht auf das Problem, sondern lenkte das Augenmerk auf die Situation jenseits des Problems. Er verkündete: „Ich habe einen Traum!“ Rosa Parks setzte sich im Bus nicht auf die Rückbank und meckerte lauthals über die Ungerechtigkeit, dort als Schwarze sitzen zu müssen. Sie setzte sich auf den Platz, wo sie wie alle anderen, gleich, welcher Hautfarbe, hingehörte. Sie sah nicht nur das Problem, sie lebte in seiner Lösung.

Auch ich lebe eine Vision. Was wäre, wenn die führenden Personen zu echten „Friedensgesprächen“ zusammen kämen? Statt darüber zu reden, was sich in der Gegenwart abspielt (Anmerkung: „Satire oder Schmähgedicht“) oder in der Vergangenheit ereignet hat, würde man sich ausschließlich auf die Vision konzentrieren. ….

Der erste Schritt zu einem solchen Wechsel findet in unserem eigenen Bewusstsein statt… Sie sind der Wandel geworden, den Sie in der Welt zu sehen wünschen.“

Ich mach‘ mich mal auf diesen Weg – mal sehen, wie  es mir ergeht. Ich werde berichten. Einen wunderschönen Frühling wünsche ich euch, mit Sonne im Herzen, eure Denara

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Blick von unserem Zuhause auf den herrlichen sonnigen Abendhimmel gestern!

Wirkliches Leben …

Herzlich Willkommen im „Wirklichen Leben“ 2016 – nach den Feiertagen und dem Urlaub oder den Ferien, die für uns jegliche tägliche Routine unterbrochen haben, geht es heute – hoffentlich mit viel Schwung und Elan – wieder richtig an den Start!

Viele Gedanken habe ich mir in den letzten Wochen gemacht, was „wirklich“ leben bedeutet. Gerade während und nach einem herrlichen Urlaub, der sich wie ein Traum anfühlte und Glückseligkeit „bliss“ mein Herz erfüllte, war immer wieder eine Frage in mir ganz präsent:

„Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“ 

Je mehr ich es schaffe, mein Leben aus einer beobachtenden Position zu betrachten, mich also aus meinem „physischen Körper“ quasi heraus beame, desto mehr erlebe ich alles, was um mich herum geschieht, wie ein großes „Spiel des Lebens“.  Was ist wirklich „wirklich“?  Was ist wahrhaftig? Sich diese Fragen zu stellen,  das halte ich für dringender denn je – z. B. Wenn wir Nachrichten im Fernsehen sehen …  Können wir glauben, was uns vermittelt wird? Jeder kann sich selbst entscheiden – ich jedenfalls interessiere mich immer weniger dafür,  was  uns da gezeigt wird oder was mir vorher oder nachher durch Werbestrategien schmackhaft gemacht werden soll.  Die Prioritäten, die bei der Nachrichtenübermittlung von Seiten der Medien gesetzt werden, manipulieren uns alle, denn das was gerade opportun ist, das wird überzeichnet oder aufgebauscht!  Fassungslos macht mich auch, wenn ich miterlebe, was sich an Arbeitsplätzen abspielt:  seltsame Spielchen,  die in Firmen, aber auch in öffentlichen Behörden oder kirchlichen Einrichtungen gespielt werden. So viel heiße Luft, so viel Luftschlösser aus Macht und Geld und die handelnden Menschen werden immer mehr zu Marionetten.

Was also ist wirklich echt und wahrhaftig?

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In der Welt der Dualität ist das „lebens-spendende“ und das „aufsaugend-tötende“ wahrnehmbar, eine Lebenskraft und eine Gegenkraft und jedem Menschen wurde der freie Wille gegeben, sich entscheiden zu können.  Erst über das Erleben dieser Gegensätze innerhalb der eigenen Existenz, über die Bewusstwerdung des Guten und des Bösen, von Wahrheit und Lüge, von Freude und Trauer, von Glauben an sich oder Zweifel kann der Mensch zu der Erkenntnis gelangen, was WIRKLICHES LEBEN beinhaltet.

yin_yangDurch die Konfrontation mit Trauer und Tod, mit Lüge und Schein können wir vielleicht  den WERT von Reinheit, Freude und Liebe besser verstehen. Und wir können mehr Dankbarkeit für das Leben selbst entwickeln.

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„Dem Leben nach“ leben oder „in Wahrhaftigkeit leben“ beinhaltet, dass wir auf die tiefste Wahrheitsstimme in uns selbst hören, auf unsere authentische Natur, auf unser Herz, auf die uns ureigene Art. Das heißt: uns selbst treu zu sein, dem eigenen Wesenskern folgen, der eigenen inneren Stimme vertrauen. Nicht das, was das kleine ICH will, sondern wonach die große Wahrheitsstimme des Lebens in uns fragt … das darf geschehen.

„Dem Leben nach leben“, das tun, was unsere innere Lebensquelle von uns verlangt, das bedeutet auch: Ausruhen, wenn wir müde sind, in Aktion kommen, wenn die Energie da ist.  Essen, wenn wir Hunger haben, auf unser Herz hören und uns nicht wie Roboter oder dressierte Affen durchs Leben bewegen.  Uns nicht für andere aufopfern, für ein Ideal, für eine Arbeit … nie über die eigenen Grenzen hinaus gehen. Nein zu sagen, wenn wir tief in uns das Gefühl haben, nein sagen zu müssen – das hat nichts mit ICH-Sucht zu tun, sondern mit dem tiefen Wahrheitsgefühl in uns selbst.

„Dem Leben nach leben“, das heißt, den ureigenen Weg finden, jenseits aller Normen und Zwänge. „Lebe radikal“, „Werde verrückt …“ zwei Erfolgsbücher, in denen Veit Lindau ähnliche Gedanken weiter „spinnt“ und erfolgreich  Menschen vermittelt, wie ein glückliches Leben geführt werden kann (Auch eine Marketing-Strategie, die aber mit meiner Wahrheit korrespondiert!).

Niemand kennt die „Wahrheit“ – es ist jedoch möglich –  in aller Ehrlichkeit mit sich selbst – eine tiefe Bewusstheit für die ureigenen „Wahrheitsfrequenzen“ zu erlangen. Das bedeutet im täglichen Leben: stets in aller Ehrlichkeit mit sich selbst zu leben. Gewisse Dinge zu tun oder eben zu unterlassen, Dinge zu sagen oder gerade nicht zu sagen, sich nicht zu belügen, keine Maske zu tragen, sondern die wirklichen und wahren Seelenwünsche und Aufgaben zu kennen, um so zu leben, dass wir unser Inneres zum Klingen bringen können.

Immer wieder sind wir in unserem Alltag gefordert, in uns hineinzuspüren und genau das zu tun, was uns –  und vielleicht wirklich nur uns und nicht unseren Familien, unseren Freunden oder der Gesellschaft entspricht. Denn jeder ist „EINZIGARTIG“.  Übrigens – auch ein toller Titel eines Buches, das ich aber noch nicht gelesen habe:

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Wenn wir uns glücklich und zufrieden fühlen – dabei immer mal wieder auch „bliss“ Glückseligkeit erleben, dann sind wir auf einem guten Weg  Meister oder Meisterin im  „Spiel des Lebens“ zu werden.

Ich wünsche euch und auch mir ein Jahr 2016, in dem wir die Meisterschaft des Lebens immer mehr verinnerlichen, um gegen all die Turbulenzen, die das Jahr mit sich bringen wird, gut gewappnet zu sein.  Herzlichst, eure Denara

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Jupiter trifft Venus …

Als ich am 17. Juni den Karlsruher Stadtgeburtstag zu später Stunde auf dem Turmberg in besonderer Weise zelebrieren wollte, fielen mir die beiden leuchtenden Sterne am Himmel auf. Und gerade jetzt im Moment stehen sie ganz nah beieinander: Jupiter und Venus. Auf der neuen Turmbergterrasse – meine Begeisterung über dieses Durlacher Geburtstagspräsent an die „Tochter“ Karlsruhe hält sich in Grenzen – auch viele andere kostspielige Gaben lösen eher Irritation denn Freude in mir aus – also auf dieser für viele Millionen Euro umgebauten Turmbergterrasse war dieses ganz besondere, wunderbare Himmelsspektakel sehr deutlich zu sehen. Die beiden hellsten Sterne am Himmel erinnern an den Stern von Bethlehem – so ähnlich mag es damals vielleicht ausgesehen haben? Ein erhabenes Gefühl, das der glutrote Himmel uns heute schenkte. Sooo schön – eine lange Zeit waren alle Gedanken weg, nur Mond und Sterne und ich – trotz der vielen Menschen, die sich auf dem Turmberg tummelten.

Jupiter_Venus

Jupiter ist der Planet der Erkenntnis und der Weisheit, der größte Planet unseres Sonnensystems, zwölfmal größer als  die Erde und es dauert zwölf Jahre bis er durch den Tierkreis gewandert ist. Mit Venus, dem drittkleinsten Planeten, zeigt sich die Liebe und die Schönheit. So gehen Weisheit und Liebe aufeinander zu und werden eins. Ein eindrückliches Symbol wie dadurch eine große Kraft entsteht. Was ich verstehe, kann ich lieben und ich kann in Verbindung bleiben und lieben, wenn ich verstehe.

Das letzte Wochenende mit einem Seminar über gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg setzte diesem Wonnemonat noch ein ganz besonderes I-Tüpfelchen auf das i!

Giraffen

Wir wurden eingeführt in die Giraffensprache. Hören wir mit Wolfsohren oder mit Giraffenohren? Sind die Ohren nach außen oder nach innen gerichtet, d. h. sind wir in der Angriffs- oder Verteidigungshaltung? Wenn wir es schaffen, mit Giraffenohren zu hören, dann kommen wir immer mehr in Verbindung mit uns und mit dem Anderen. Wir erkennen unsere Bedürfnisse, denn die große Signallampe in uns blinkt rot und die Sirene läutet in den höchsten Tönen, wenn wir in Wut, Zorn, Ärger oder Trauer geraten. Wie? Warum? Weil diese Gefühle uns sagen: „Achtung, Achtung! Bedürfnis in höchster Not!“ Dann gilt es innezuhalten – warum reagiere ich so? Was sind Fakten, was Bewertungen? Wie kann ich „gewaltfrei“, d. h. ohne einen anderen vor den Kopf zu stoßen, meine Wünsche und Bedürfnisse vermitteln und vor allem auch die des Anderen erkennen?

Immer mal wieder blinkt bei mir die Ampel auf. Auch im Juni, dem Monat, der eigentlich nur zum Feiern gedacht war! Aber es gehört wohl zum Leben: selbst beim Feiern dürfen wir lernen!

Den Monat Juli stelle ich unter das Motto „Innehalten“. Ich bleibe einfach mal vor diesen Ampeln stehen und schau mal, was gelebt werden will. Vielleicht macht ihr mit?

Jenseits von Richtig und Falsch ist ein Feld. Dort werden wir uns begegnen.

 

 

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